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Die Aufwärtsspirale positiver Emotionen

Wir kennen die verschiedensten positiven Emotionen: Wohlbefinden, Freude, Glück, Dankbarkeit, Interesse, Entspannung, Hoffnung

Diese Emotionen fühlen sich nicht nur gut an, sondern haben weitere positive Effekte:


· Positive Emotionen verstärken sich gegenseitig.

· Dabei erweitern sie den Aufmerksamkeitsfokus: während negative Emotionen den Blick verengen und die Gedanken vor allem um das negative Ereignis kreisen, das diese Emotionen ausgelöst hat, können positive Emotionen dazu führen, dass wir offener sind für die vielen (positiven) Dinge, die uns herum geschehen.

· So haben positive Emotionen einen förderlichen Effekt auf persönliche Beziehungen, die Lebenszufriedenheit und die Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit zur Bewältigung von Herausforderungen und Krisen


Oft neigen wir dazu, vor allem die negativen Dinge zu sehen. Aber die Wahrnehmung der eigenen positiven Emotionen lässt sich trainieren. Dabei kann man üben, positive Momente bewusst zu spüren und ihre positiven Effekte aktiv zu nutzen.


Versuche genau auf die kleinen positiven Dinge zu achten, die dir passieren. Das kann ein netter Smalltalk mit der Nachbarin sein, bunte Frühlingsblumen, an denen du auf deinem Weg vorbeikommst, oder eine liebe Nachricht von einem Freund. Diese Glücksmomente nehmen wir oft nicht bewusst wahr, aber sie haben das Potenzial positive Effekte zu bewirken.


Quellen


  • Fredrickson, B. L. (2001). The role of positive emotions in positive psychology: The broaden-and-build theory of positive emotions. American Psychologist, 56(3), 218–226.

  • Fredrickson, B. L. (2010). Positivity. London: Oneworld Publications.

  • Vacharkulksemsuk, T., & Fredrickson, B. L. (2013). Looking Back and Glimpsing Forward: The Broaden-and-Build Theory of Positive Emotions as Applied to Organizations. Advances in Positive Organizational Psychology, 1, 45–60.

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